Freitag, 29. Juni 2012

Familien Bilderrahmen

Während ich auf die 23.00Uhr Flasche der Kleinsten warte, hab ich mich mal an den Setzkasten (Flohmarktfund) gemacht und ihm einen ersten Anstrich verpasst.

Ergebnis nach der Arbeit (Glas leer)


Da das Schätzchen ja weiß werden soll und die Ausgangsfarbe schwarz ist, hab ich mich auf mindestens zwei Anstriche eingestellt.

Also nassen Lappen her, Schleifpapier, ein Glas Weißwein, Pinsel und weiße Lackfarbe. Und nicht zu vergessen: alten Pullover drüber ziehen (da bin ich ja sonst ein Schlunz und hab mir so schon so einige gute Klamotten versaut)!

1. Jedes Kästchen ausputzen - Sissifussarbeit, bin jetzt aber froh, dass ich nicht ein größeres Teil gekauft hab.

2. Schleifen - habe mich da auf den äußeren Rahmen beschränkt, weil die Kästchen mir zu fummelig waren und die ja nun auch keinem Abrieb ausgesetzt sind. Ausserdem war das Holz da sowieso sehr rauh und ich hatte beim Pinseln das Gefühl, als sauge der Kasten die Farbe dankbar auf.

3. erster Anstrich - hierbei kam es mir nicht so auf sauberes Arbeiten an, da ja noch mindestens ein weiterer Anstrich folgen wird. Das schwarz blitzt auch noch ganz schön durch. Mal sehen, wie der Kasten nach der zweiten Lackierung aussieht.

4. Pause - weil Trockenphase. Geht morgen weiter.

(tolles Schattenspiel)

5. Nächster Tag - nächster Anstrich. Diesmal druaßen, weil schönes Wetter und besser belüftet (der Werkraum stinkt etwas).

2mal Streichen ist nicht super perfekt, da ich aber die Rückwände noch mit Papier bestücken will, ist es ausreichend.

6. Pappe zuschneiden - ich hab Graupappe (z.B. Rückseite von Schulmalblock) in kleine Kärtchen geschnitten, die genau (oder annähernd) in die Kästchen passen. Sau viel Arbeit, aber ich glaube einfacher, als die Rückwändchen zu "tapezieren".
Arbeitsamterial: Cutter, Bleistift, Metalllineal, Graupappe
ich hab die einzelnen Kästchen und Kärtchen nummeriert, um sie nachher zuordnen zu können.
49 fertig zugeschnittene Karten

7. Kärtchen beziehen - erstmal hab ich die Kärtchen aussortiert, auf die später Fotos sollen. dann die anderen mit schönem Papier bezogen. und das geht so:

Papier größer zuschneiden und mittig aufkleben

Ecken abschneiden


Laschen umschlagen und festkleben


so sehen die fertigen Kärtchen aus
8.den Rahmen mit den Karten bestücken und dann noch Fotos auf die übrigen Karten kleben (das hab ich aber noch fertig) Aber ich glaube ich kann den Familienrahmen schon als Endprodukt hier präsentieren.



Freitag, 22. Juni 2012

schöner shoppen

heute mal nix selbstgemachtes, sondern was selbst gekauftes.

ein Aussenthermometer. Musste ich einfach kaufen, weil es so schön ist. Hab ich schon lange im Auge gehabt und nun endlich zugeschlagen.

Dienstag, 19. Juni 2012

mal was für mich genäht

Ich glaube es ist schon 1 Jahr her, da hat mir die Verlobte meines Bruders zum Geburtstag ein Nähpaket für so ein kleines Bügel-Portemonnaie geschenkt - also die Zutaten mit Anleitung. Allerdings fand ich die Anleitung mäßig schön und hatte diesen Textilkleber auch nicht und hab das Projekt deshalb erstmal liegen lassen.

Dann hab ich mir die Zeitschrift "Mollie makes" von meiner Schwägerin geliehen und siehe da, eine äußerst entzückende Anleitung für so ein Beutelchen war da drin. Und dann hab ich mich gestern ran gemacht und so ein Teil genäht. Hier mein Ergebnis:



ich selbst bin begeistert. Natürlich hab ich wieder etwas anders gemacht als beschrieben. Diese Tipps lassen sich auch auf andere Nährojekte übertragen.

1. ich habe die Verstärkung ohne Nahtzugabe zugeschnitten und dann auf die Stoffteile genäht, so hat man keine Steifen Stücke unter der Nähmaschine liegen und das Wenden ist einfacher.

2. ich hab nicht erst den Beutel im Aussenstoff genäht und dann das Ganze mit dem Futter, sondern umgekehrt. Der erste Versuch muss ja nicht mit dem schöneren Stoff passieren. Also meine Devise: immer erst mit dem Futter über (das sieht man ja nachher nicht) und DANN den Außenstoff verarbeiten.

3. Das Kräuseln hab ich per Hand gemacht und nicht mit der Maschine. Finde ich einfacher.

Montag, 18. Juni 2012

Anleitung Polsterbezug

heute will ich euch mal zeigen, wie ich den Polsterbezug für die Schuhbank genäht habe.


Erstmal sollte der Bezug die Höhe des Polsters annehmen, abnehmbar (also waschbar) sein und aus zwei Stoffen bestehen.

Dazu habe ich erstmal den fertig zugeschnittenen Schaumstoff ausgemessen.
3,5cm(H) x 80cm(B) x 40cm(T)

Nun habe ich zwei halbe Hüllen genäht. Also wie zwei Einkaufsbeutel, wo ich den einen von rechts, den anderen von links über das Polster gezogen habe. Beide so groß, dass sie reichlich überlappen, so dass man das Schaumstoff-Polster nicht sieht.
1. Zuschnitt 
Stoff 1: Höhe [43,5cm x 2 + 3cm (Nahtzugabe)] x Breite[60cm x 2 + 4,5cm (Naht- und Saumzugabe)] auf die 43 cm komme ich, weil die Tiefe Plus die Höhe des Polsters gerechnet werden muss!
Stoff 2: Höhe [43,5cm x 2 + 3cm (Nahtzugabe)] x Breite[40cm x 2 + 4,5cm (Naht- und Saumzugabe)]
2. Säumen
beide Stoffe an jeweils einer Seite der 92cm langen Seite säumen (bedeutet: 2mal 1,5cm nach innen umschlagen, bügeln und knappkantig absteppen).
3. Schläuche nähen
an der Breite zu einem Schlauch schliessen. Dazu bei Stoff 1 die beiden 126,5cm langen Seiten rechts auf rechts legen, steppen und versäbern. bei Stoff 2 die beiden 84,5cm langen Seiten rechts auf rechts legen, steppen und versäubern.
4. zum Beutel schliessen
Die Nähte der Breiten auf die Mittelegen, so dass an den Kanten keine Naht zu sehen ist. So ist die Quernaht nachher unter dem Polster. Nun die noch offene, ungesäumte Seite schliessen und versäubern.
5. Tiefe nähen
nun die Seitennaht aufklappen, so dass sie auf der Mitte der Ecke liegt.





nun die 3,5 cm abmessen und mit einer Nadel markieren.


genau auf der Markierung steppen, versäubern und die Ecke abschneiden.


Alles auf rechts ziehen undwie oben beschrieben dem Polster "anziehen". Fertig.

und so sieht dann die Kante / Ecke aus:

Stoffmarkt - Beute

Letzten Samstag war ich mit meiner Ma in Coesfeld auf dem Stoffmarkt. Klein aber fein. Und weil ich nicht anders konnte hab ich drauflos geschoppt.

Hier meine Beute:






Jersey, Fleece, Baumwolle, Bezugsstoff, Wachstuch, Nicky, Sweatshirtstoff und ne Schere als Präsent eines Standes, weil ich da so viel gekauft hab.

Mal sehen, was daraus alles gemacht wird. Bei den Baumwollstoffen hab ich einfach zugegriffen, weil die so schön und billig waren, ohne ne Idee, was das wohl wird.

Die anderen Sachen hab ich bewusster gekauft, aber das zeig ich dann, wenn die Sachen genäht sind.

Schuhbank selfmade

Wir richten ja gerade unser neues Heim ein und waren deshalb auf der Suche nach einer kleinen Sitzbank (ca. 80cm breit) mit Schuhregal für die täglichen Schuhe. Aber entweder ist das unbezahlbar oder die Breite passt nicht. Also selber bauen.

Dann war ich mal wieder beim schwedischen Möbelriesen und hatte die Idee:

einen Aufsatz für ein 80cm breites Billy-Regal gekauft, Brett passend gesägt und von unten aufgeschraubt, Sitzpolster genäht.





wie ich den Bezug für das Sitzpolster genäht habe, zeige ich euch demnächst.

Samstag, 16. Juni 2012

Resteverwertung

Adäquate Gartenmöblierung ist nicht so leicht zu finden und die, die man soooo schön findet ist auch soooo teuer.
Deshalb: selbst ist die Frau und macht sich an die Holzreste vom Hausbau (wir haben ein Holzhaus gebaut). Und heraus kommt   .....   tatatataaaaa ......    das:

180 cm lang: Platz für 4 Leute

Ich find sie super. Muss demnächst nur noch Bepolsterung dafür nähen (hab schon alles zusammen). Wenn das so lange dauert wie bei den anderen Sitzpolstern,.... ach nee, das steht ganz weit oben auf meiner Liste. Und dann noch nen passenden Tisch dazu bauen. Und n Sessel oder auch zwei. Mal sehen. Erstmal die Polster und den Tisch und dann sehen wir mal was dann schon wieder in meinem Kopf rum spukt.

TrödelFunde

Gestern Nacht war ich auf dem wunderbaren Trödelmarkt auf Münsters Promenade zum shoppen. Hab mich schon gefreut wie ein Kleinkind und ganz viel Kleingeld, eine Regenjacke, schlammfeste Schuhe und ne Taschenlampe mitgenommen.
Man war das schön. Wenn der eigene Verkaufsstand schon nicht geklappt hat, dann wenigstens zum shoppen hin fahren. Also Schwägerin eingepackt und los (bzw. sie mich eingepackt).

Und das sind meine Mitbringsel:





Alles zum Weiterver-/bearbeiten.
- links oben: Reißverschlussanhänger-Rehchen für P (gut, der kann einfach so verwendet werden. Kam auch gut an. Hab gleich zwei davon gekauft für die Cousine gleich eins mit)
- Mitte oben: Setzkasten - soll ein Bilderrahmen werden. (Renovierung wird dokumentiert!)
- rechts oben: Lampenfuß  - für einen entzückenden Lampenschirm, der noch keinen Fuß hatte. (Der Holzfuß muss auch noch lackiert werden. Ergebnisse demnächst hier)
- links unten: Retro-Tischsets (stinken zwar nach altem Keller, aber werden gerade schon eingeweicht. Hoffe der Muff weicht)
- rechts unten: langer Blumenrock, Gr. 36 (ha, ein Witz für meine Figur! Muss also auch noch geändert werden. Ergebnisse zeige ich auch hier)

Das wars, aber ich bin begeistert.

Montag, 11. Juni 2012

Pucksack / Sommerschlafsack

Mal wieder was fürs Baby:


Unsere Kleinste ist ja ein kleiner Brummer und schwitzt bei etwas warmem Wetter in ihren Ritzen doch sehr. Deshalb ziehe ich ihr gerne (vor allem beim Mittagsschläfchen) nur einen Pucksack an anstatt die gut gefütterten Schlafsäcke. Und weil ich die so praktisch finde, hab ich für eine frisch gebackene Mami zur Geburt einen Pucksack genäht. Und wenn ich schon mal dabei bin, hab ich noch einen zugeschnitten für unser Pummelchen und noch einen zum Verkauf. Welcher allerdings verkauft wird und welcher bei uns bleibt, ist noch nicht so ganz klar. Ich habe sie doppellagig aus feinem Jersey genäht und deshalb sind die Teile zum Wenden. Je nachdem was Mami besser gefällt. Ich habe sie ziemlich lang genäht, weil unserer schon jetzt etwas kurz ist. Deshalb: besser zu lang und zum reinwachsen als kurz und schnell zu kurz.

Paspel-Kissen

Habe letztens bei meiner Ma einen äußerst hübschen Stoff gesehen und den anscheinend so sehr angestiert, dass die gute Mutter sagte: "willste den haben?" - blöde Frage. NA KLAR!
einzige Bedingung: ich sollte ein Kissen fürs Sofa der Kleinsten nähen. Kein Problem, find ich gut.
 
Also hab ich mich ran gemacht und alles zugeschnitten für ne 40x40 Füllung. Dann hab ich gedacht der Stoff braucht noch n schicken Rahmen und wollte den Rand mit nem Paspelband versehen. Allerdings gibt es das häufig nur einfarbig. Also hab ich in meiner Restekiste gekramt, karierten Stoff zu einem langen Band genäht und eine Kordel knappkantig eingefasst.

Ja, ich habe kein Schrägband gemacht, weil ich nicht genug Reste hatte und für die vier kleinen Kurven hab ich das so hingefummelt. An den geraden Kanten isses ja eh kein Problem.
Das fertige Paspelband hab ich dann beim Zusammennähen des Kissens zwischengefasst und fertig ist das Schmuckstück.



Die Paspel ätte meiner Meinung nach noch etwas fetter sein können, aber so isses auch o.k.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Schleuderbild

Heute war mal wieder ein Regentag und das große Kind nervte mich mit "was kann ich machen?"-Fragen so sehr, dass ich mir was einfallen lassen musste. Ich war gerade dabei aufzuräumen und habe Tags zuvor eine neue Salatschleuder beim schwedischen Einrichtungsriesen erstanden. Meine alte hatte so ein doofes Zugband und war einfach zu groß.

Die alte wollte ich gerade weg räumen, da kam mir die Schleuderbild-idee. Hab sowas schon mal irgendwo gesehen mit so nem extra dafür gebauten Apparat, also warum nicht mit ner Salatschleuder probieren.

Das haben wir zusammen gesucht:
- Papier (normal saugfähiges Druckerpapier), Bleistift, Schere
- Acrylfarbe, Pinsel, Plastikbecher, Wasser
- Malkittel, Wachstischdecke, Lappen (zum Schutz gegen Schmutz)
- Salatschleuder


Und so haben wir's gemacht:

- einen Kreis in Größe des Salatschleuderbodens aufgezeichnet und ausgeschnitten (das konnte meine Große (4Jahre) schon selbst)
- Papierkreis in die Salatschleuder legen
- Farben aussuchen und in jeden Becher etwas Farbe drücken (wir haben 4 farben pro Bild genommen).
- Farben mit etwas Wasser verdünnen, so dass sie beim Schleudern auch verlaufen können. Nicht zu flüssig, dann wird das Farbergebnis zu "dünn".
- Eine Farbe mit dem Pinsel als Fartropfen auf das Papier in der Schleuder träufeln (möglichst mittig wird am gleichmäßigsten, muss aber nicht). Dann Deckel drauf und los scheudern!

- Das gleiche mit der nächten Farbe, bis alle Farben einmal dran waren. Es empfiehlt sich die Farben nacheinander zu schleudern und nicht erst alle rein träufeln und zusammen schleudern, weil sonst alles zu einer "braunen Soße" verschwimmt.


Das hat meinem Mädchen doch sooo viel Spass gemacht, dass sie gar nicht mehr aufhören wollte. Abbrechen mussten wird dann nach Bild 4 doch, weil Mama bemerkt hat, das eine ganz schöne Sprenklerei auf dem neuen Parkett gelandet ist. Putzen!

Also entweder ihr habt einen gut zu reinigenden Boden, es ist euch egal, wenns Flecken gibt oder ihr macht das Spektakel lieber draussen.

Die Salatschleuder ist wohl wieder zu reinigen, aber mit doch hohem Zeitaufwand.

 Mein Tipp: Entweder ihr könnt eure entbehren oder ihr gönnt euch den Spass und kauft beim nächsten Besuch beim schwedischen Möbelriesen eine Salatschleuder für ca. 3 €. Das ist der Spass auf jeden Fall wert und auch als Kindergeburtstags- Bastelei bestimmt ein Hit.

was ewig währt wird endlich "gut"?

Nachdem ich nun vergeblich auf einen Telefonanschluss und eine vernünftige Internetverbindung warte, hab ich mich nun doch entschlossen mich zurück zu melden und unsere lahme Surfstick-Verbindung zu nutzen. Also, es wird wieder gebloggt! ich war ja nun auch nicht untätig in letzter Zeit und habe einiges zu berichten.

Nun aber zum Thema:

seit ungefähr einem Jahr (ja, wirklich!) habe ich Schwiegermutters Sitzpolster bei mir, mit dem Versprechen sie für ihre Gartenstühle abzuändern. Sie hat oben abgerundete Stühle, die Sitzpolster sind allerdings eckiger und es stehen kleine "Ohren" über. Also hab ich gesagt: "kein Problem, mach ich dir feddich". Ja, Pustekuchen. Hab mich vor einiger Zeit an EIN Sitzpolster ran gemacht, das wirklich fummelige Schrägband vorsichtig abgetrennt, den Bezugsstoff und das Schaumstofffutter gekürzt und dann dran genäht. - Und wieder aufgemacht, weil das ganze so sperrig und schwer zu händeln ist unter der Nähmaschine und deshalb einfach kacke aussah. Also hab ich das Schrägband per Hand! (und jeder der mich kennt weiß wie sehr ich Hand-Näharbeiten hasse) erstmal vorgenäht. Aber was tut man nicht alles für die liebe Schwiegermuddi.

Das hab ich dann bei allen Polstern gemacht (5 Stück). Und dann eben alles unter der Maschine hergequetscht.

Ob das allerdings dem kritischen Auge der Schwiegermama recht ist, weiß ich nicht. Ich bin von meiner Arbeit nicht so begeistert. Die Kanten sind alle etwas schief und wellig geworden und die Oberkante ist auch nicht richtig rund. Aber ich habe bei Leibe auch einfach keinen Bock mehr. Gebe sie nun so ab und hoffe es reicht.

Ihr seht selbst wie unterschiedlich die geworden sind. Nun ja, jedes Teil ein Unikat.